Über mich
"Mein Ich" als Markenzeichen
Neben den Charaktereigenschaften, die ja zu so und soviel Prozenten (die Gelehrten sind sich darüber noch nicht einig) in die Wiege gelegt worden sein sollen und der sich im Laufe der Zeit zur fast vollständigen Klarheit mutierten Wissensstufe über das eigene „Ich“, gilt es vorab, dieses „Ich“ konsequent zu leben.
Die Devise muss lauten, niemals einen Anderen zu kopieren oder gar seine „Masche“ zu übernehmen, weil dies zwangsläufig zu einer Verfremdung des eigenen „Ich’s“ führen wird.
Bis die kontinuierliche Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zur Marke werden kann, ist es nötig zu Wissen was eine Persönlichkeitsmarke überhaupt ist? Die zunehmende Tendenz zur Vereinheitlichung führt dazu, dass Originale immer seltener werden, bis sie dann schliesslich vollständig aussterben.
Starke Persönlichkeiten hinterlassen unverwechselbare Spuren. Als Faktoren von Persönlichkeitsmarken gelten Authentizität, Klarheit, Konstanz und Kontinuität. Die Persönlichkeitsmarke hängt schliesslich auch davon ab, inwieweit man über die eigene Identität im Klaren ist. Damit sich jede und jeder im Klaren darüber sein kann, wer ich bin, was ich kann, wo meine Stärken sind, oder auch meine Grenzen liegen, ist es wichtig, sich mit mir auseinander zu setzen, mich kennen zu lernen, mich zu erleben oder gar Fragen beantwortet zu bekommen, die sich unter Anderen auch der Leserin oder dem Leser meiner Page aufdrängen werden.
Am besten, respektive am klarsten, wird ein objektives Feedback von anderen Menschen sein, zum Beispiel von denen die seit Jahrzehnten mit mir zusammenleben, die mich bereits seit Jahren kennen, die mit mir zu tun hatten oder immer noch haben. Seien es Ehe-, Geschäfts- oder sonstige Partner, Freunde, Bekannte oder Mitarbeitende. Da das Selbstbild, bei aller Objektivität, niemals mit dem Fremdbild übereinstimmen wird, kommt es ausschliesslich darauf an, wie man von anderen Menschen wahrgenommen wird und nicht, wie man sich selbst sieht oder gar wie man von Anderen wahrgenommen werden möchte.
Jederzeit zu seinen Aussagen und Gefühlen zu stehen braucht aber viel Mut und einen gefestigten Charakter. Wer starke innere Gefühle verdrängt und überspielt, wirkt unglaubwürdig. Mut zur eigenen Vorgehensweise ist auch Teil des „Ich’s“ und prägt die Persönlichkeitsmarke. Eine Schwäche kann auch zur Stärke werden. Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch keine „echte“ Persönlichkeit. Eine eckige und kantige, manchmal auch nervende Art, die sehr direkt und für Einzelne fast verletzend sein kann, wird aber von vielen Kollegen und Freunden im weiteren oder näheren Umfeld sehr geschätzt. Besonders auffällige Verhaltensweisen, immer wieder konsequent angewendet, werden damit zum Brand. Offenheit und Transparenz hinterlässt bekanntlich eine starke ehrliche und vertrauenswürdige Wirkung. Besonderheiten zeichnen Persönlichkeiten aus. Das können auch Äusserlichkeiten sein. Durch die Einzigartigkeit der Erscheinung schafft der Mensch in der Öffentlichkeit einen Erinnerungswert. Die einmalige, einzigartige und unverkennbare Marke oder wie es Neudeutsch heisst, einen „Personalbrand“.